Herpes im Mund

Herpes im Mund

Herpes im Mund, auch unter Mundfäule oder aphthöse Stomatitis bekannt, ist eine durch das Herpes-Simplex-Virus 1 (HSV-1) ausgelöste Erkrankung der Mundschleimhaut und des Zahnfleischs.

Meist tritt Herpes an den Lippen auf, dem sogenannten Lippenherpes. In seltenen Fällen kann er aber auch auf anderen Stellen wie zum Beispiel im Mund, an den Mundschleimhäuten und dem Zahnfleisch auftreten.
Am häufigsten erkranken Kinder zwischen 8 Monaten und 3,5 Jahren an der Mundfäule, vereinzelt können aber auch Menschen im Erwachsenenalter daran erkranken.

Ansteckung bei Herpes im Mund

Herpes im Mund ist hoch ansteckend. Die Infektion erfolgt meistens über eine Tröpfcheninfektion beispielsweise beim Husten oder Niesen. Aber auch beim Küssen oder dem gemeinsamen Benutzen von Besteck oder einem Glas kann zur Infektion führen. Wie auch bei anderen Herpes Krankheiten bleibt der Virus nach der Erstinfektion ein leben lang im Körper bestehen. In seltenen Fällen erfolgt die Übertragung aber auch direkt über die Haut.

Symptome bei Herpes im Mund

Im Verlauf der Erkrankung kommt es zu massiven Rötungen der Wangenschleimhaut und des Zahnfleisches. Es bilden sich schmerzhafte mit Flüssigkeit gefüllte Aphten auf der Mundschleimhaut und dem Zahnfleisch. Begleitend kann Tage anhaltendes hohes Fieber eintreten. Je nach Ausprägung dauern die Entzündungen 3-7 Tage an. Das Essen und Trinken kann durch die Schmerzen sehr beeinträchtigt werden.
Auch der Hals- und Rachenbereich kann von den schmerzenden Bläschen betroffen sein. Durch die Infektion des Rachenbereiches ist die Gefahr gegeben das sich eine sogenannte Herpes-Sepsis bildet, also eine massive systematische Infektion des Körpers, die teilweise lebensbedrohlich werden kann.

Herpes im Mund behandeln

Ein Anzeichen für das Auftreten der Erkrankung kann ein geschwächtes Immunsystem oder hoher Stress sein. Daher sollte man auf eine gesunde Ernährung, viel Schlaf und ausreichend Bewegung achten.

Sobald erste Anzeichen für den Herpes im Mund auftreten sollte man ihn sofort behandeln.